Möchten Sie mit uns sprechen?
09621 - 308 0
Zur Suche
Aktuelles
16.09.2026 Lebenshilfe Nachrichten

Herzlich willkommen bei der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach

Mehr als 60 neue Mitarbeitende durften wir bei unserem Willkommenstag und den darauffolgenden Team-Tagen begrüßen. Dabei erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über uns als Arbeitgeber, die einzelnen Bereiche und die Werte und Haltungen, die unsere Arbeit prägen. An den darauffolgenden Team-Tagen luden Schule und Heilpädagogische Tagesstätte zu einem Lernerfahrungsparcours ein, während bei den Schul- und Individualbegleitungen das Thema Wertschätzung im Mittelpunkt stand.

Herzlich willkommen bei der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach! Mehr als 60 neue Mitarbeitende haben bei den Willkommenstagen erste Einblicke in unsere Organisation bekommen, Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und erfahren, was uns in unserer täglichen Arbeit verbindet. Sie sind damit Teil eines großen Teams geworden: Rund 1.050 Mitarbeitende arbeiten in den drei Organisationen der Lebenshilfe vor Ort – der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V., der Jura-Werkstätten gGmbH und der Jura-Wohnen gGmbH. Gemeinsam sind sie täglich für rund 2.050 Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf im Einsatz, um Teilhabe im gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Den ersten Willkommenstag gestalteten Vorstandsvorsitzender Bernhard Vahle und Geschäftsführerin Katrin Panek gemeinsam mit den Bereichsleitungen. Melanie Dietrich stellte den Bereich Frühe Kindheit vor, Michael Schuierer gab Einblicke in die Rupert-Egenberger-Schule und Nina Halbeck in den Bereich Kindheit & Jugend. Auch organisatorische Themen aus der Verwaltung standen auf dem Programm, vorgestellt von Michaela Winklmeier. Betriebsratsvorsitzende Susanne Bankhead informierte über die Aufgaben des Gremiums. Was verbindet all diese unterschiedlichen Arbeitsbereiche? Ein gemeinsames Verständnis davon, wie wir Menschen begegnen und unsere Arbeit gestalten. Deshalb gehörte auch das Leitbild zum Willkommenstag. Die darin verankerten Werte und Haltungen geben Orientierung für den Arbeitsalltag. Ein Gedanke bringt dabei besonders gut auf den Punkt, was uns wichtig ist: „Jeder Mensch ist wertvoll, so wie er ist.“

Gemeinsam erleben und neue Perspektiven gewinnen

Der zweite Tag bot den Mitarbeitenden aus Schule und Heilpädagogischer Tagesstätte Gelegenheit, verschiedene Themen aus dem Arbeitsalltag kennenzulernen und selbst aktiv zu werden. Konrektorin Rita Heiß gab Einblicke in das Thema Grenzwahrung, Beatrix Hiltl und Petra Sperl stellten Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation vor. Auch praktische Themen wie die Einweisung in Kopierer und Server standen auf dem Programm. Mit Konrektorin Nadine Heldrich ging es zudem um ProDeMa. Einen weiteren Schwerpunkt bildete ein zweistündiger Lernerfahrungsparcours, den Nina Halbeck und Inklusionsreferentin Katharina Reuter gestalteten und Daniel Kirchermeier und Lisa Heindl begleiteten. An acht Stationen konnten die Teilnehmenden ausprobieren, wie sich Barrieren beispielsweise bei Motorik, Kommunikation, Wahrnehmung, Konzentration oder im Team auswirken können. Dabei ging es ausdrücklich nicht darum, eine Behinderung nachzuempfinden. Vielmehr sollten die eigenen Erfahrungen dazu anregen, den Blick zu hinterfragen: Was macht eine Situation schwierig? Welche Unterstützung ist hilfreich? Und was können wir selbst tun, damit Selbstbestimmung und Teilhabe möglich werden?

Wertschätzung im Mittelpunkt

Auch für die externen Schul- und Individualbegleitungen gab es einen eigenen Teamtag. Fachbereichsleitung der Koordinationsstelle Yvonne Roidl begrüßte die neuen Mitarbeitenden gemeinsam mit ihrem Team. Unter dem Motto „Gesehen. Gehört. Geschätzt.“ ging es mit Referentin Kathrin Hammer um Wertschätzung und gute Zusammenarbeit. Außerdem wurde es kreativ: Die Mitarbeitenden gestalteten jeweils ein eigenes Puzzleteil – mit persönlichen Stärken, Hobbys, Symbolen oder kleinen Selbstporträts. So entstand Stück für Stück ein großes, buntes Puzzle, das die Vielfalt des Teams sichtbar macht. Beim anschließenden Zusammensetzen wurde deutlich: Erst gemeinsam wird das Bild vollständig. Die Aktion stärkte nicht nur den Teamgeist, sondern zeigte auch symbolisch, dass in der Schul- und Individualbegleitung jeder Einzelne ein unverzichtbarer Teil des gemeinsamen Erfolgs ist. Genau diese bunte Mischung an Charakteren macht das Team stark für die Begleitung der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen.

So hatten die Willkommenstage ganz unterschiedliche Schwerpunkte – und doch eine gemeinsame Idee: ankommen, kennenlernen, miteinander lernen und gemeinsam herausfinden, was gute Zusammenarbeit bei der Lebenshilfe ausmacht. Wir freuen uns sehr, dass mehr als 60 neue Kolleginnen und Kollegen nun Teil vom WIR sind, und wünschen allen einen guten Start und viel Freude mit ihren neuen Aufgaben!