Konzeption der Berufsschulstufe

Die heilpädagogische Tagesstätte der Berufsschulstufe betreut Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 21 Jahren. Die Gruppengröße variiert zwischen 8 und 12 jungen Frauen und Männern. Die Gruppenleitung wird von einer Erzieherin oder ein Erzieher bzw. Heilerziehungspflegerin oder Heilerziehungspfleger übernommen. Unterstützt wird die Arbeit von einer pädagogischen Zweitkraft oder Praktikantinnen und Praktikanten. Während der Tagesstättenzeit besteht die Möglichkeit für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, therapeutische Angebote wahrzunehmen.

Die Betreuungszeit beginnt mit dem gemeinsamen Mittagessen, das einen zentralen Teil im Tagesablauf darstellt. Dabei erhalten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine individuelle Begleitung durch das Fachpersonal.

In der Berufsschulstufe findet der Übergang vom Schul- zum Berufsleben, vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen statt. Die heilpädagogische Tagesstätte übernimmt dabei die Aufgabe, Schritte im Übergang zum Erwachsenenleben zu begleiten, sowie Anstöße für die Lebensplanung zu geben.

Schwerpunkte in der Arbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind:
Förderbereich Persönlichkeit und soziale Beziehungen
    • Entwicklung einer Identität als Erwachsener
    • Selbsterkenntnis und Selbstwahrnehmung
    • Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung und Selbstakzeptanz
Förderbereich Freizeit
    • Entwicklung individueller, altersgemäßer Freizeitinteressen
    • Erwerb von Freizeitkompetenzen in konkreten Situationen und an authentischen Lernorten
    • Gemeinsame Planung und Organisation von Freizeitaktivitäten, die gruppenübergreifend und abends stattfinden
Förderbereich Öffentlichkeit
    • Besuch öffentlicher Veranstaltungen, Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und institutionellen Angeboten
    • Orts- und situationsgemäßes Verhalten trainieren
    • Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit für die Beteiligung am öffentlichen Leben

Ein wesentlicher Schwerpunkt bei der Umsetzung der Förderziele ist die Partizipation der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dabei werden die vorhandenen Stärken des Einzelnen gefördert.

Qualitätssichernde Maßnahmen:

    • personenbezogene Dokumentation
    • Wochenpläne
    • individuelle Förderpläne
    • umfassende Fort- und Weiterbildung
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