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Die Prüfgruppe „Alles klar“ für Leichte Sprache der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V.

Die Prüfgruppe „Alles klar“ für Leichte Sprache der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. besteht aus derzeit 8 Mitarbeitenden der Jurawerkstätten Amberg-Sulzbach e. V. in Amberg. Die Prüfgruppe „Alles klar“ trifft sich wöchentlich, um Texte, die in Leichte Sprache übersetzt wurden, auf Verständlichkeit zu überprüfen. Denn nur ausgebildete Prüfer können sagen, ob ein Text leicht genug ist. Das können Computerprogramme nicht. Unsere Prüfer sind ausgebildete Fachleute für Leichte Sprache. Prüfer müssen immer dabei sein, wenn es um Leichte Sprache geht. Nur dann ist die Arbeit wirklich inklusiv. Geleitet wird die Prüfgruppe „Alles klar“ von Volker Glombitza, dem Koordinator für Leichte Sprache bei der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V.

Kontakt:

Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V., Volker Glombitza (Soz. Päd. (B. A.)), Fallweg 43, 92224 Amberg, Tel. 0151 540 58 421

leichtesprache@lebenshilfe-amberg.de

Was ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache zielt darauf ab, Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über eine geringe Kompetenz der deutschen Sprache verfügen, das Verstehen von Texten zu erleichtern und dadurch ihre Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben zu ermöglichen oder zu steigern

Erklärung in Leichter Sprache:

Leichte Sprache bedeutet:

Es werden einfache Worte benutzt.

Und die Sätze sind kurz.

Leichte Sprache bedeutet auch:

Bilder erklären den Text.

Wem hilft Leichte Sprache?

  • Menschen mit Lernschwierigkeiten (ca. 300.000)
  • Menschen mit funktionalem Analphabetismus (ca. 7,5 Mio.)
  • Gehörlose Menschen (ca. 80.000)
  • Menschen mit Migrationshintergrund (Leichte Sprache teilweise hilfreich zu Beginn des Fremdsprachenerwerbs))

Aktuell etwa 8 Mio. Menschen in Deutschland (ca. 10 % der Gesamtbevölkerung)

Wie sieht Leichte Sprache aus?

Für Leichte Sprache gibt es bestimmte Regeln. Hier sind die wichtigsten:

  • Einfache, bekannte Wörter benützen, z. B. genehmigen statt erlauben
  • Auf Fach- und Fremdwörter verzichten, z. B. Arbeitsgruppe statt Workshop
  • Schwere Wörter erklären, z. B. Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
  • Lange Wörter mit Mediopunkt trennen, z. B. Lern•schwierigkeiten.
  • Bilder und Zeichnungen erklären den Text.
  • Kurze, einfache Sätze verwenden.
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten prüfen, ob der Text in Leichter Sprache gut zu verstehen ist.

 

(Quelle: sag’s einfach, Büro für Leichte Sprache Regensburg)

 

Der Imagefilme der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. ist ab sofort auf Youtube zu sehen

Mit Klick auf das Bild gelangen Sie direkt zum Imagefilm.

 

 

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