Berufsschulstufe

Stufenkonzept

Die eigenständige, abschließende Schulstufe im Förderzentrum, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung umfasst die 10., 11. und 12. Jahrgangsstufe und ermöglicht die Erfüllung der Berufsschulpflicht. Der pädagogische Auftrag beinhaltet folgende Schwerpunkte:

  • Stärkung und Entwicklung der Fähigkeiten und Potentiale der Schülerinnen und Schüler
  • Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Leben als Erwachsene mit größtmöglicher Teilhabe als Mitglieder der Gesellschaft
  • Stärkung von Selbstbestimmung und Selbständigkeit der jungen Menschen
  • Begleitung bei der persönlichen Lebensgestaltung
  • Ermöglichung eines passenden persönlichen Weges in das Arbeitsleben
  • Unterstützung des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler werden durch Wahlmöglichkeiten, die Annerkennung ihrer Entscheidungen und die Übertragung von Verantwortung auf konkrete Situationen im Erwachsenenalter vorbereitet. Erwachsengemäße Umgangsformen wie die Anrede mit "Sie" tragen dazu bei, dass sie eine altersgemäße Distanz zu Lehrkräften und anderen Menschen erleben und erlernen.

Unterricht

Der Lehrplan für die Berufsschulstufe, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung umfasst die Lernbereiche Persönlichkeit und soziale Beziehungen, Mobilität, Wohnen, Arbeit und Beruf, Öffentlichkeit, Freizeit, katholische und evangelische Religion. Kriterien für die Auswahl der Inhalte und die Gestaltung des Unterrichts sind altersspezifische Interessen und Anforderungen. Lernen findet in ganzheitlichen Sachzusammenhängen, wirklichkeitsnahen Situationen und der Lebenswirklichkeit selbst statt. Lernsituationen sind so gestaltet, dass Schlüsselqualifikationen erworben werden können.
Der Unterricht in der Berufsschulstufe weist unterschiedliche Organisationsformen auf:

  • Klassenverband
  • geteilte Klasse im Fachunterricht
  • klassenübergreifende Arbeitsgruppen am Praxistag: Autopflege, Arbeitsfeld Holz, Gartenbau, Schauspiel-/Fördergruppe, Genuss - Service, Schülercafé, Landwirtschaft (außer Haus)
  • klassenübergreifender Unterricht zu unterschiedlichen Themen, z. B. "Frauen und Männer"
  • Neigungsgruppen, z. B. Mofakurs, Schulchor, Schulband, Tanzkurs
  • Interne Praktika in den Abteilungen Hausmeisterei, Fahrdienst, Verwaltung und Verpflegungsküche
  • Versammlung aller Berufsschulstufenklassen regelmäßig ein- bis zweimal wöchentlich

Zusammenarbeit mit externen Institutionen

Die Berufsschulstufe arbeitet mit schulischen wie mit außerschulischen Partnern zusammen, deren Fachkompetenz das Angebot der Schule ergänzt. Durch die Einbeziehung der nachschulischen Welt werden Zukunftsperspektiven eröffnet und angebahnt.  

Schulische Partner
  • Haus des Guten Hirten Schwandorf – Ettmannsdorf, Zentrum für berufliche Förderung und Ausbildung
  • Berufliches Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg: Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung
Außerschulische Partner
  • Bereich Arbeit: Agentur für Arbeit Schwandorf; Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Förderstätten unterschiedlicher Träger in Amberg, Sulzbach-Rosenberg, Schwandorf, Michelfeld, Wernberg, Reichenbach; Integrationsfachdienst der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg; Betriebe in Amberg, in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Schwandorf; Gesundheitsamt Amberg
  • Bereich Wohnen: Wohneinrichtungen unterschiedlicher Träger
  • Bereich Freizeit: Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V.
  • Bereich Religion: Pfarrei St. Michael

Aktuelles

  • 16.09.2016: Ökumenischer Anfangsgottesdienst
  • 29.09.2016: Elternabend in den Klassen
  • 11.12.2016: Advent in Theuern

 

 

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